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Yoga- und Ayurveda-Seminartag am 08.12.2025

Ein Projekttag – mal anders

Am 08.12.2025 besuchten wir, 14 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums Wandlitz, im Rahmen unseres Yoga-Seminarkurses das Gesundheitszentrum Sonne & Mond im Prenzlauer Berg in Berlin. Der Seminartag begann um 09:50 Uhr und endete um 15:30 Uhr. Ziel des Ausflugs war es, theoretische Inhalte aus dem Unterricht praktisch zu vertiefen und einen Einblick in die ganzheitliche Arbeit eines Gesundheitszentrums zu erhalten.

Der Tag startete mit einem gemeinsamen Kennenlernen in einem der hellen und freundlich gestalteten Räume des Zentrums. In angenehmer Atmosphäre kamen wir zunächst miteinander ins Gespräch. Anschließend beschäftigten wir uns mit zentralen Einstiegsfragen wie:

Was bedeutet Yoga eigentlich? Und was versteht man unter ayurvedischer Ernährung?

Unsere Gedanken und Vorerfahrungen hielten wir auf Post-its fest, die anschließend gemeinsam ausgewertet und besprochen wurden.

Nach einer kurzen Pause, in der Tee und ein kleiner Snack angeboten wurden, folgte eine Gruppenarbeit zu den Begriffen Yama und Niyama, den ethischen Grundlagen des Yoga. Durch den Austausch in Kleingruppen konnten wir die Inhalte vertiefen und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten.

Im Anschluss begann die Yoga-Praxis. Wir lernten verschiedene Variationen des Sonnengrußes kennen, die ruhig und verständlich angeleitet wurden. Der Raum war von natürlichem Tageslicht durchflutet, was die Praxis besonders angenehm machte. Währenddessen standen uns jederzeit Hilfsmittel wie Kissen und Decken zur Verfügung. Den praktischen Teil schloss eine kurze Endentspannung ab.

Nach einer Mittagspause, die wir teilweise draußen verbringen konnten, widmeten wir uns dem Thema ayurvedische Ernährung. Anhand von Geschichten und Beispielen wurden die Grundprinzipien des Ayurveda erklärt. Dabei gingen wir auch auf die drei Doshas (Vata, Pitta und Kapha) ein und klärten Fragen, die wir bereits im Unterricht im Vorfeld gesammelt hatten. Dieser Teil war sehr anschaulich und praxisnah gestaltet.

Zum Abschluss des Tages lernten wir Atemübungen für stressige Alltagssituationen kennen. Wer wollte, konnte zusätzlich eine entspannende Fußmassage ausprobieren.

Die Yogalehrerin & Therapeutin HP Michaela Vogt begleitete den Seminartag und vermittelte die Inhalte klar und verständlich. Sie ging auf Fragen ein und bot an, auch im Nachhinein für weitere Fragen zur Verfügung zu stehen.

Insgesamt war der Seminartag im Gesundheitszentrum Sonne & Mond eine sehr bereichernde Erfahrung, die Theorie und Praxis sinnvoll miteinander verbunden hat. Wir konnten viele neue Eindrücke gewinnen und unser Verständnis für Yoga und Ayurveda deutlich vertiefen.

Vielen Dank an die Schülerinnen Clara Deutrich und Helena Buschmann, die diesen Bericht verfasst haben!

vegetarisch | Vorbereitung 25 min. | Backzeit 45 min.

Apfel – Zimt – Kuchen

An kalten und windigen Wintertagen muss man es sich drinnen umso gemütlicher machen. Am Schönsten ist es, wenn die ganze Wohnung nach frisch gebackenen Kuchen duftet.

Natürlich darf der Zimt im Winter nicht fehlen, von daher ist der Apfel-Zimt-Kuchen an solchen Tagen perfekt, um die Nachmittage mit Familie und Freunden zu genießen.

Zutaten für den Kuchen

Springform ⌀ 26 cm

200g Mehl

150g gemahlene Mandeln

3 TL Backpulver

190g Vollrohrzucker

2 TL Zimt

1 Prise Salz

2 Eier

2-3 Äpfel, gerieben oder fein geschnitten

120g Butter, geschmolzen

200g Milch oder Pflanzenmilch (z.B. Mandelmilch)

1/2 Vanilleschote

Pekannüsse (optional)

Crumble und Topping:

50g Mehl

15g Pekannüsse (oder andere)

30g Vollrohrzucker

30g Butter, zimmerwarm

1/2 TL Zimt

1 Apfel, fein geschnitten

1 EL Vollrohrzucker

Anleitung

  1. Den Ofen auf 180º Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Springform mit ein bisschen Öl oder Butter einfetten und mit Mehl einpudern.
  3. In einer großen Schüssel alle trockenen Zutaten miteinander vermengen, bis sie gleichmäßig verteilt sind.
  4. Anschließend werden Eier, zerlassene Butter, Milch und Vanille mit einem Teigschaber gleichmäßig untergerührt, bis eine zähe Masse entsteht.
  5. Äpfel waschen und zwei bis drei Äpfel in eine kleine Schüssel reiben.
  6. Die geriebenen Äpfel zum Hauptteig hinzufügen und gut vermengen.
  7. Pekannüsse klein hacken und in den Teig unterheben.
  8. Den Teig in die vorbereitete Springform geben.

  1. Für den Crumble Mehl, Nüsse, Vollrohrzucker, Zimt und Butter mit den Händen solange kneten, bis bröselige Streusel entstehen und keine einzelnen Mehl- oder Butterstücke übrig bleiben.
  2. Den letzten Apfel vierteln und vorsichtig in feine Scheiben schneiden.
  3. Nach Belieben 4-6 Apfelscheiben fächern und dem Rand entlang auslegen. Den letzten Fächer in die Mitte legen.
  4. Die Streusel um die gelegten Äpfel streuen bis der Teig bedeckt ist.
  5. Abschließend etwas Vollrohrzucker über die Apfelscheiben rieseln lassen, damit sie karamelisiert werden.
  6. Im vorgeheizten Backofen 40-50 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun geworden sind.

Guten Appetit !

vegetarisch | 45 Min

Sommerlicher Bulgursalat (Kisir-inspiriert)

Im Sommer gibt es nichts besseres als ein frischen Salat. Das heißt aber lange nicht, dass alle Salate aus Blättern bestehen müssen.

Die Basis des türkisch-inspirierten Kisir ist Bulgur, zudem hat er hat eine pikante sowie saure Note und wird von Granatapfelkernen perfekt abgerundet.

Er eignet sich als Beilage aber auch als eigene Mahlzeit und kann super vorbereitet werden, da er sich noch einige Tage im Kühlschrank aufbewahren lässt.

Zutaten für den Bulgursalat

für ca. 4 Portionen

200g Bulgur

4 Frühlingszwiebel, in Ringen

2 EL Tomatenmark (scharf)

2 TL Paprikapulver

1/2 TL Kreuzkümmel

2 EL Olivenöl

10 Cherrytomaten

1/2 Gurke

1 große Paprika

etwas Salz & Pfeffer

Zum Toppen:

2 EL Joghurt

2 EL Granatapfelkerne

1 Scheibe Zitrone

etwas Olivenöl

Anleitung

  1. Den Bulgur gar kochen. In der Zwischenzeit das Gemüse fein schneiden.
  2. Olivenöl in der Pfanne erhitzen & der weiße Teil der Frühlingszwiebeln anbraten.
  3. Tomatenmark hinzugeben, sowie Paprikapulver & Kreuzkümmel.
  4. Den fertig gekochten Bulgur in die Pfanne geben und mit der Zwiebel-Tomatenpaste vermengen, sodass der ganze Bulgur rot eingefärbt ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend in eine große Schüssel umfüllen & gut abkühlen lassen.
  5. Das fein geschnittene Gemüse zu dem abgekühlten Bulgur geben und gleichmäßig unterheben. Bei Bedarf noch etwas Olivenöl, Salz oder Pfeffer hinzugeben.
  6. Beim Servieren pro Portion mit etwas Joghurt, Granatapfelkernen, Frühlingszwiebeln und einer Scheibe Limette toppen.

Guten Appetit !

Ayurveda-Sommertipps

Der Sommer ist die Jahreszeit, in der viel Wärme vorherrscht, wodurch sich besonders Pitta ansammelt.

Entgegengesetzte Eigenschaften reduzieren diese Einflüsse, so dass die Doshas im Gleichgewicht gehalten werden können.

Diese Tipps können dir helfen, Ausgleich im Sommer zu finden:

  • Wähle leichtes, flüssiges, nahhaftes Essen aus.
  • Esse nicht zu heiß, sauer oder scharf.
  • Der süße Geschmack hat eine ausgleichende Wirkung gegen die Hitze. Genieße süßliches Obst und viel gekochtes Gemüse.
  • Nutze aromatische, aber eher milde bzw. kühlende Gewürze (Kardamom, Fenchel, Anis, Koriander).
  • Benutze viel Ghee, da die Hitze des Sommers auch austrocknend wirkt und Ghee leicht verdaulich ist
  • Vermeide hochprozentigen Alkohol oder Wein im Sommer und wenn, dann nur als gut verdünnte Schorle
  • Bleibe frisch und cool mit Koriander, Kreuzkümmel, Pfefferminz- oder Fencheltees.
  • Traubensaft ist außerdem super gut bei der Hitze (nach Geschmack etwas verdünnt) 
  • Besonderer Tipp zum Runterkühlen: Rosenwasser: 1-2 Teelöffel in einem großen Glas stillem Wasser
  • Trage Rosenwasser auf die Haut auf, auch zum Sprühen und trocknen lassen
  • Gehe hinaus in die Natur, in Gärten und Parks und tanke die Sonne, Farben und Düfte, ohne Dich körperlich zu überfordern
  • Ganz wichtig: Diese Empfehlungen sind allgemeiner Natur und ersetzen nicht den Besuch eines Ayurveda-Experten, um einen genaueren, individuellen Ayurveda-Plan zu erstellen.

Wir wünschen dir eine gesunde Sommerzeit!

vegan | 25 Min

Knuspriges Topping für jedes Frühstücks-Porridge

Ob auf dem Joghurt mit Früchten, als Topping des Basic-Porridge oder einfach pur zum Snacken: Dieses hausgemachte Nuss-Zimt-Granola wirst du lieben!

Es ist vollgepackt mit nahrhaften Zutaten: Haferflocken, jede Menge knackige Nüsse wie Mandeln, Pekannüsse und Walnüsse, grobe Kokosflocken und Chiasamen. Natürlich darf der Zimt nicht fehlen, für das gewisse Etwas.

Das Beste ist, dass du die Nüsse auswechseln kannst, je nachdem was du bei dir zu Hause gerade da hast. Nach Geschmack kannst du zum Beispiel auch Cashews, Haselnüsse etc. nehmen.

In Kombination mit Ahornsirup, braunen Mandelmus und einem Hauch Kokosöl entsteht ein aromatisches und knackiges Granola, welches du unter einer halben Stunde zubereitet hast.

Ich mache mir gleich immer eine größere Menge, denn das Granola hält sich in einem Glas oder einer Dose locker vier Wochen – wobei es ehrlich gesagt selten so lange überlebt.

Wenn du also Lust hast auf ein einfaches, hausgemachtes Granola ohne raffinierten Zucker, dann probiere dieses Rezept unbedingt aus!

Zutaten für das Granola

für ein volles Blech

240 g Haferflocken

50 g grobe Kokosflocken

30 g Mandeln

30 g Pekannüsse

30 g Walnüsse

30 g Chiasamen

1-2 Hände voll Cranberries

150 g Ahornsirup

30 g Mandelmus

30 g Kokosöl

2 TL Zimtpulver

1 Prise Salz

Vanilleextrakt (optional)

Anleitung

  1. Den Ofen auf 180º Ober-/Unterhitze vorheizen & das Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Alle Art von Nüssen klein hacken oder brechen.
  3. In eine große Schüssel Haferflocken, alle Nüsse und Samen geben. Diese grob miteinander vermengen.
  4. In eine kleinere Schüssel Ahornsirup, Mandelmus, Kokosöl, Zimt, Salz & Vanille geben und solange vermischen, bis eine glatte Creme entsteht.
  5. Die flüssigen Zutaten nun zu den Haferflocken-Nuss-Mix geben und mit einem Teigschaber solange verteilen, bis alle trockenen Zutaten mit der Creme bedeckt sind.
  6. Die Granolamasse auf das Backblech verteilen und mit dem Teigschaber andrücken.
  7. Für 10 Minuten  backen, kurz rausholen, grob wenden und wieder andrücken. Schließlich noch 5-10 goldbraun backen.
  8. Nach dem Rausholen 10 Minuten abkühlen lassen, vorsichtig separieren und die Canberrys gleichmäßig verteilen.
  9. Erst nach vollständigem Abkühlen in ein verschließbares Glas umfüllen.

Viel Spaß beim Knuspern!

Du hast ja Nerven!

Wer wünscht sich keine guten Nerven? Das Rezept für diese Nervenkekse soll auf Hildegard von Bingen zurückgehen. Und von wem hat sie es kennen gelernt? Ich habe es jedenfalls vor einigen Jahren von Dagmar erhalten, die mir am Ende eines Jahres diese köstlichen Kekse mitbrachte. Das tat meinen Nerven gut. Und die enthaltenden Gewürze sind ein Geschenk der Natur.

Wer Gewürze mag, wird auch den Duft dieser Kekse mögen: Muskat wird im Ayurveda zur Beruhigung des Vata angewandt, es wirkt schmerzstillend und krampflösend, beruhigt die Nerven, fördert den Schlaf, wirkt gegen Durchfall, stärkt die Verdauungskraft und ist aphrodisierend. Eine Überdosierung sollte jedoch wegen der potenziell toxischen Nebenwirkungen vermieden werden. Es wird daher über einen kurzen Zeitraum jeweils nur eine kleine Prise eingenommen, die für eine gute Wirkung völlig ausreicht.

Die Zimtrinde beruhigt und stärkt gemäß dem traditionellen Verständnis des Ayurveda das Herz (Sadhaka), erwärmt die Nieren, regt den Kreislauf und die Durchblutung an und verbessert Agni, das Stoffwechsel- und Verdauungsfeuer. Zimt ist von sattvischer Natur. Es beruhigt Vata (erwärmend, schmerzlindernd, spasmolytisch) und baut Kapha ab (stoffwechselanregend, schleimlösend). Innerlich eingenommen wirkt das Rindenpulver magenstärkend und krampflösend, appetitanregend, karminativ, entzündungs- und durchfallhemmend und beseitigt Ama (Verdauungstoxine). Ich werde die duftenden Zimtbäume in den Western Ghats auf meinen Reisen durch Südindien nicht so schnell vergessen.

Die bitter-scharfen Blütenknospen der Gewürznelken entfachen das Verdauungsfeuer (Agni) und »verbrennen« Verdauungstoxine (amapachana). Gleichzeitig klären sie die Körperkanäle (Srotas) und beseitigen überschüssiges Kapha (Schleim). Nelken wirken verdauungsfördend, blähungswidrig, krampflösend, hustenstillend und noch so vieles mehr.

Die drei genannten Gewürze sind allerdings für Schwangere und Kleinkinder – vor allem in höherer Dosierung – nicht geeignet.

Zutaten für die Nervenkekse

500 g Dinkelmehl

250 g Butter

150 g Zucker (am besten Rohrohrzucker)

2 Eier

1 TL Muskatpulver

2 TL Zimtpulver

1 TL Nelkenpulver

1 Prise Salz

Anleitung

Füge die oben genannten Zutaten zusammen und knete alles gut durch. Dann lass den Teig im Kühlschrank mindestens eine Stunde ruhen (oder noch besser: über Nacht). Forme Rollen aus dem Teig und schneide daraus Plätzchen ab, die du auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legst. Lasse die Plätzchen für ca. 15 – 20 min. bei 180 Grad im Ofen backen (je nach gewünschtem Bräunungsgrad). Nachdem die Plätzchen abkühlt sind, kannst du sie in einer Blechdose schichten. Aber nicht alle auf einmal essen, siehe oben!

Wir wünschen gute Nerven & einen guten Appetit!

Gründungsstifterinnen und -stifter der Deutschen Ayurveda-Stiftung

Eine Stiftung für die Ayurveda-Medizin

Am 6. Mai 2024 wurde die Deutsche Ayurveda-Stiftung durch die feierliche Unterzeichnung der Satzung ins Leben gerufen. Das Gesundheitszentrum Sonne & Mond gehört zu den neun Stiftungsgründern. Das Ziel der Stiftung ist es, dem Ayurveda zu mehr Anerkennung und Sichtbarkeit in Deutschland zu verhelfen. Sie fördert die Wahrnehmung des Ayurveda als wirksames traditionelles Medizinsystem, treibt die wissenschaftliche Forschung in diesem Bereich voran und macht den Ayurveda durch Öffentlichkeitsarbeit und Gesundheitsbildung bekannter.

Ziele und Aufgaben der Stiftung

Die Gründung der Deutschen Ayurveda-Stiftung ist ein Gemeinschaftsprojekt von neun Mitgliedsorganisationen des Ayurveda Dachverbandes Deutschland e.V. (ADAVED). Diese Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um förderungswürdige Projekte zu initiieren und die dafür notwendigen Spenden und Fördermittel zu generieren. Auch das Gesundheitszentrum Sonne & Mond engagiert sich als Stifter und ist Mitglied des Stiftungskuratoriums.

Folgende Organisationen sind Gründungsmitglieder der Deutschen Ayurveda-Stiftung:

  • Ayurveda Dachverband Deutschland e.V. (ADAVED)
  • Berufsverband der Yoga und Ayurveda-Therapeuten e.V. (BYAT)
  • Deutsche Ärztegesellschaft für Ayurveda-Medizin e.V. (DÄGAM)
  • Deutsche Gesellschaft für Ayurveda e.V. (DGA)
  • Europäische Akademie für Ayurveda – Rosenberg gGmbH
  • Gesundheitszentrum Sonne und Mond Berlin
  • Immanuel-Krankenhaus GmbH
  • Maharishi Ayurveda Gesundheits- und Seminarzentrum Bad Ems GmbH
  • Verband Europäischer Ayurveda-Mediziner und -Therapeuten e.V. (VEAT)
  • Vidya Sagar – Akademie für Ayurveda und Yogatherapie

Geplante Projekte und Aktivitäten

Die Deutsche Ayurveda-Stiftung verfolgt zentrale Zwecke wie die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Bildung sowie des öffentlichen Gesundheitswesens. Um diese Ziele zu erreichen, wurden verschiedene Maßnahmen definiert wie z.B.:

  • die Unterstützung von Forschungsprojekten
  • die Vergabe von Stipendien
  • die Förderung Ayurveda-bezogener Bildungs- und Gesundheitsprojekte
  • die Öffentlichkeitsarbeit und Gesundheitsbildung im Bereich Ayurveda

Konkret plant die Stiftung u.a. das Bewusstsein für Ayurveda durch Basisarbeit zu schärfen, etwa durch Vorträge an Kindergärten, Schulen, Universitäten oder in der Seniorenpflege. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Finanzierung von Forschungsprojekten. Mit dem Spendenkapital wird die Stiftung die Arbeit des ADAVED (Ayurveda Dachverband Deutschland e.V.) ergänzen, der die Stiftung treuhänderisch verwaltet.

Es ist möglich, die Arbeit der Stiftung durch finanzielle Zuwendungen zu unterstützen. Fragen und weiterführende Informationen sind bei der Geschäftsstelle des ADAVED erhältlich: www.ayurveda-dachverband.de

Öffnet den Brustkorb und dehnt den ganzen Körper – Asana „herabschauender Hund“

Der herabschauende Hund ist eine der bekanntesten Yoga-Übungen (Asanas) und wird oft als Entspannungs- und Dehnungsübung praktiziert. Eine neue Studie zeigt nun, dass diese einfache Pose noch viel mehr Vorteile bietet, als bisher angenommen.

Neue Studienerkenntnisse

Laut einem Artikel auf ZEIT.online hat eine Gruppe von Wissenschaftlern herausgefunden, dass der herabschauende Hund und viele andere sog. Asanas nicht nur den Körper entspannen und dehnen, sondern auch das Gehirn positiv beeinflussen.

Die wissenschaftlichen Ergebnisse lassen vermuten, dass die im Yoga übliche Trias aus Kräftigung, Dehnung und Tiefenentspannung zur Neuroplastizität des Gehirns beiträgt.

Einfach durchzuführen

Die Tatsache, dass eine so einfache Übung wie der herabschauende Hund so viele positive Auswirkungen haben kann, ist faszinierend. Für all diejenigen, die bisher noch keine Erfahrung mit Yoga haben, könnte diese neue Erkenntnis ein Anreiz sein, es einmal auszuprobieren.
Der herabschauende Hund ist eine relativ einfache Übung und kann von fast jedem praktiziert werden. Es erfordert keine besondere Ausrüstung oder Vorkenntnisse und kann daher leicht in den Alltag integriert werden.

Wertschätzung durch Wissenschaft und Medizin

Es ist wichtig zu betonen, dass Yoga kein Wundermittel ist und nicht allein alle gesundheitlichen Probleme lösen kann. Dennoch befürwortet Prof. Andreas Michalsen, Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus, der uns im Sonne und Mond-Gesundheitszentrum schon seit langem freundschaftlich und beruflich verbunden ist, Yoga als „meditative Bewegungsform“ explizit zur Vorbeugung und Heilung von Bewegungsmangel und Stress.
Nachgewiesenermaßen wirkt Yoga bei Rückenschmerzen übrigens genauso effektiv wie klassische Physiotherapie, erklärt Holger Cramer, der seit 2010 die Wirkungen von Yoga am Universitätsklinikum Tübingen erforscht.

Probieren Sie es aus!

Insgesamt lässt sich sagen, dass die neuen Erkenntnisse über die positiven Auswirkungen des herabschauenden Hundes auf das Gehirn ein weiterer Beweis dafür sind, wie vielfältig die Vorteile von Yoga sein können. Es lohnt sich also definitiv, diese alte Praxis einmal auszuprobieren und zu sehen, welche positiven Veränderungen sie im eigenen Leben bewirken kann. Gern auch bei uns im Gesundheitszentrum Sonne & Mond! Unser Yoga-Angebot finden Sie hier: https://sonneundmond.com/unterricht/