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vegan | 25 Min

Knuspriges Topping für jedes Frühstücks-Porridge

Ob auf dem Joghurt mit Früchten, als Topping des Basic-Porridge oder einfach pur zum Snacken: Dieses hausgemachte Nuss-Zimt-Granola wirst du lieben!

Es ist vollgepackt mit nahrhaften Zutaten: Haferflocken, jede Menge knackige Nüsse wie Mandeln, Pekannüsse und Walnüsse, grobe Kokosflocken und Chiasamen. Natürlich darf der Zimt nicht fehlen, für das gewisse Etwas.

Das Beste ist, dass du die Nüsse auswechseln kannst, je nachdem was du bei dir zu Hause gerade da hast. Nach Geschmack kannst du zum Beispiel auch Cashews, Haselnüsse etc. nehmen.

In Kombination mit Ahornsirup, braunen Mandelmus und einem Hauch Kokosöl entsteht ein aromatisches und knackiges Granola, welches du unter einer halben Stunde zubereitet hast.

Ich mache mir gleich immer eine größere Menge, denn das Granola hält sich in einem Glas oder einer Dose locker vier Wochen – wobei es ehrlich gesagt selten so lange überlebt.

Wenn du also Lust hast auf ein einfaches, hausgemachtes Granola ohne raffinierten Zucker, dann probiere dieses Rezept unbedingt aus!

Zutaten für das Granola

für ein volles Blech

240 g Haferflocken

50 g grobe Kokosflocken

30 g Mandeln

30 g Pekannüsse

30 g Walnüsse

30 g Chiasamen

1-2 Hände voll Cranberries

150 g Ahornsirup

30 g Mandelmus

30 g Kokosöl

2 TL Zimtpulver

1 Prise Salz

Vanilleextrakt (optional)

Anleitung

  1. Den Ofen auf 180º Ober-/Unterhitze vorheizen & das Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Alle Art von Nüssen klein hacken oder brechen.
  3. In eine große Schüssel Haferflocken, alle Nüsse und Samen geben. Diese grob miteinander vermengen.
  4. In eine kleinere Schüssel Ahornsirup, Mandelmus, Kokosöl, Zimt, Salz & Vanille geben und solange vermischen, bis eine glatte Creme entsteht.
  5. Die flüssigen Zutaten nun zu den Haferflocken-Nuss-Mix geben und mit einem Teigschaber solange verteilen, bis alle trockenen Zutaten mit der Creme bedeckt sind.
  6. Die Granolamasse auf das Backblech verteilen und mit dem Teigschaber andrücken.
  7. Für 10 Minuten  backen, kurz rausholen, grob wenden und wieder andrücken. Schließlich noch 5-10 goldbraun backen.
  8. Nach dem Rausholen 10 Minuten abkühlen lassen, vorsichtig separieren und die Canberrys gleichmäßig verteilen.
  9. Erst nach vollständigem Abkühlen in ein verschließbares Glas umfüllen.

Viel Spaß beim Knuspern!

Du hast ja Nerven!

Wer wünscht sich keine guten Nerven? Das Rezept für diese Nervenkekse soll auf Hildegard von Bingen zurückgehen. Und von wem hat sie es kennen gelernt? Ich habe es jedenfalls vor einigen Jahren von Dagmar erhalten, die mir am Ende eines Jahres diese köstlichen Kekse mitbrachte. Das tat meinen Nerven gut. Und die enthaltenden Gewürze sind ein Geschenk der Natur.

Wer Gewürze mag, wird auch den Duft dieser Kekse mögen: Muskat wird im Ayurveda zur Beruhigung des Vata angewandt, es wirkt schmerzstillend und krampflösend, beruhigt die Nerven, fördert den Schlaf, wirkt gegen Durchfall, stärkt die Verdauungskraft und ist aphrodisierend. Eine Überdosierung sollte jedoch wegen der potenziell toxischen Nebenwirkungen vermieden werden. Es wird daher über einen kurzen Zeitraum jeweils nur eine kleine Prise eingenommen, die für eine gute Wirkung völlig ausreicht.

Die Zimtrinde beruhigt und stärkt gemäß dem traditionellen Verständnis des Ayurveda das Herz (Sadhaka), erwärmt die Nieren, regt den Kreislauf und die Durchblutung an und verbessert Agni, das Stoffwechsel- und Verdauungsfeuer. Zimt ist von sattvischer Natur. Es beruhigt Vata (erwärmend, schmerzlindernd, spasmolytisch) und baut Kapha ab (stoffwechselanregend, schleimlösend). Innerlich eingenommen wirkt das Rindenpulver magenstärkend und krampflösend, appetitanregend, karminativ, entzündungs- und durchfallhemmend und beseitigt Ama (Verdauungstoxine). Ich werde die duftenden Zimtbäume in den Western Ghats auf meinen Reisen durch Südindien nicht so schnell vergessen.

Die bitter-scharfen Blütenknospen der Gewürznelken entfachen das Verdauungsfeuer (Agni) und »verbrennen« Verdauungstoxine (amapachana). Gleichzeitig klären sie die Körperkanäle (Srotas) und beseitigen überschüssiges Kapha (Schleim). Nelken wirken verdauungsfördend, blähungswidrig, krampflösend, hustenstillend und noch so vieles mehr.

Die drei genannten Gewürze sind allerdings für Schwangere und Kleinkinder – vor allem in höherer Dosierung – nicht geeignet.

Zutaten für die Nervenkekse

500 g Dinkelmehl

250 g Butter

150 g Zucker (am besten Rohrohrzucker)

2 Eier

1 TL Muskatpulver

2 TL Zimtpulver

1 TL Nelkenpulver

1 Prise Salz

Anleitung

Füge die oben genannten Zutaten zusammen und knete alles gut durch. Dann lass den Teig im Kühlschrank mindestens eine Stunde ruhen (oder noch besser: über Nacht). Forme Rollen aus dem Teig und schneide daraus Plätzchen ab, die du auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legst. Lasse die Plätzchen für ca. 15 – 20 min. bei 180 Grad im Ofen backen (je nach gewünschtem Bräunungsgrad). Nachdem die Plätzchen abkühlt sind, kannst du sie in einer Blechdose schichten. Aber nicht alle auf einmal essen, siehe oben!

Wir wünschen gute Nerven & einen guten Appetit!