vegetarisch | Vorbereitung 25 min. | Backzeit 45 min.

Apfel – Zimt – Kuchen

An kalten und windigen Wintertagen muss man es sich drinnen umso gemütlicher machen. Am Schönsten ist es, wenn die ganze Wohnung nach frisch gebackenen Kuchen duftet.

Natürlich darf der Zimt im Winter nicht fehlen, von daher ist der Apfel-Zimt-Kuchen an solchen Tagen perfekt, um die Nachmittage mit Familie und Freunden zu genießen.

Zutaten für den Kuchen

Springform ⌀ 26 cm

200g Mehl

150g gemahlene Mandeln

3 TL Backpulver

190g Vollrohrzucker

2 TL Zimt

1 Prise Salz

2 Eier

2-3 Äpfel, gerieben oder fein geschnitten

120g Butter, geschmolzen

200g Milch oder Pflanzenmilch (z.B. Mandelmilch)

1/2 Vanilleschote

Pekannüsse (optional)

Crumble und Topping:

50g Mehl

15g Pekannüsse (oder andere)

30g Vollrohrzucker

30g Butter, zimmerwarm

1/2 TL Zimt

1 Apfel, fein geschnitten

1 EL Vollrohrzucker

Anleitung

  1. Den Ofen auf 180º Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Springform mit ein bisschen Öl oder Butter einfetten und mit Mehl einpudern.
  3. In einer großen Schüssel alle trockenen Zutaten miteinander vermengen, bis sie gleichmäßig verteilt sind.
  4. Anschließend werden Eier, zerlassene Butter, Milch und Vanille mit einem Teigschaber gleichmäßig untergerührt, bis eine zähe Masse entsteht.
  5. Äpfel waschen und zwei bis drei Äpfel in eine kleine Schüssel reiben.
  6. Die geriebenen Äpfel zum Hauptteig hinzufügen und gut vermengen.
  7. Pekannüsse klein hacken und in den Teig unterheben.
  8. Den Teig in die vorbereitete Springform geben.

  1. Für den Crumble Mehl, Nüsse, Vollrohrzucker, Zimt und Butter mit den Händen solange kneten, bis bröselige Streusel entstehen und keine einzelnen Mehl- oder Butterstücke übrig bleiben.
  2. Den letzten Apfel vierteln und vorsichtig in feine Scheiben schneiden.
  3. Nach Belieben 4-6 Apfelscheiben fächern und dem Rand entlang auslegen. Den letzten Fächer in die Mitte legen.
  4. Die Streusel um die gelegten Äpfel streuen bis der Teig bedeckt ist.
  5. Abschließend etwas Vollrohrzucker über die Apfelscheiben rieseln lassen, damit sie karamelisiert werden.
  6. Im vorgeheizten Backofen 40-50 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun geworden sind.

Guten Appetit !

vegetarisch | 45 Min

Sommerlicher Bulgursalat (Kisir-inspiriert)

Im Sommer gibt es nichts besseres als ein frischen Salat. Das heißt aber lange nicht, dass alle Salate aus Blättern bestehen müssen.

Die Basis des türkisch-inspirierten Kisir ist Bulgur, zudem hat er hat eine pikante sowie saure Note und wird von Granatapfelkernen perfekt abgerundet.

Er eignet sich als Beilage aber auch als eigene Mahlzeit und kann super vorbereitet werden, da er sich noch einige Tage im Kühlschrank aufbewahren lässt.

Zutaten für den Bulgursalat

für ca. 4 Portionen

200g Bulgur

4 Frühlingszwiebel, in Ringen

2 EL Tomatenmark (scharf)

2 TL Paprikapulver

1/2 TL Kreuzkümmel

2 EL Olivenöl

10 Cherrytomaten

1/2 Gurke

1 große Paprika

etwas Salz & Pfeffer

Zum Toppen:

2 EL Joghurt

2 EL Granatapfelkerne

1 Scheibe Zitrone

etwas Olivenöl

Anleitung

  1. Den Bulgur gar kochen. In der Zwischenzeit das Gemüse fein schneiden.
  2. Olivenöl in der Pfanne erhitzen & der weiße Teil der Frühlingszwiebeln anbraten.
  3. Tomatenmark hinzugeben, sowie Paprikapulver & Kreuzkümmel.
  4. Den fertig gekochten Bulgur in die Pfanne geben und mit der Zwiebel-Tomatenpaste vermengen, sodass der ganze Bulgur rot eingefärbt ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend in eine große Schüssel umfüllen & gut abkühlen lassen.
  5. Das fein geschnittene Gemüse zu dem abgekühlten Bulgur geben und gleichmäßig unterheben. Bei Bedarf noch etwas Olivenöl, Salz oder Pfeffer hinzugeben.
  6. Beim Servieren pro Portion mit etwas Joghurt, Granatapfelkernen, Frühlingszwiebeln und einer Scheibe Limette toppen.

Guten Appetit !

vegan | 25 Min

Knuspriges Topping für jedes Frühstücks-Porridge

Ob auf dem Joghurt mit Früchten, als Topping des Basic-Porridge oder einfach pur zum Snacken: Dieses hausgemachte Nuss-Zimt-Granola wirst du lieben!

Es ist vollgepackt mit nahrhaften Zutaten: Haferflocken, jede Menge knackige Nüsse wie Mandeln, Pekannüsse und Walnüsse, grobe Kokosflocken und Chiasamen. Natürlich darf der Zimt nicht fehlen, für das gewisse Etwas.

Das Beste ist, dass du die Nüsse auswechseln kannst, je nachdem was du bei dir zu Hause gerade da hast. Nach Geschmack kannst du zum Beispiel auch Cashews, Haselnüsse etc. nehmen.

In Kombination mit Ahornsirup, braunen Mandelmus und einem Hauch Kokosöl entsteht ein aromatisches und knackiges Granola, welches du unter einer halben Stunde zubereitet hast.

Ich mache mir gleich immer eine größere Menge, denn das Granola hält sich in einem Glas oder einer Dose locker vier Wochen – wobei es ehrlich gesagt selten so lange überlebt.

Wenn du also Lust hast auf ein einfaches, hausgemachtes Granola ohne raffinierten Zucker, dann probiere dieses Rezept unbedingt aus!

Zutaten für das Granola

für ein volles Blech

240 g Haferflocken

50 g grobe Kokosflocken

30 g Mandeln

30 g Pekannüsse

30 g Walnüsse

30 g Chiasamen

1-2 Hände voll Cranberries

150 g Ahornsirup

30 g Mandelmus

30 g Kokosöl

2 TL Zimtpulver

1 Prise Salz

Vanilleextrakt (optional)

Anleitung

  1. Den Ofen auf 180º Ober-/Unterhitze vorheizen & das Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Alle Art von Nüssen klein hacken oder brechen.
  3. In eine große Schüssel Haferflocken, alle Nüsse und Samen geben. Diese grob miteinander vermengen.
  4. In eine kleinere Schüssel Ahornsirup, Mandelmus, Kokosöl, Zimt, Salz & Vanille geben und solange vermischen, bis eine glatte Creme entsteht.
  5. Die flüssigen Zutaten nun zu den Haferflocken-Nuss-Mix geben und mit einem Teigschaber solange verteilen, bis alle trockenen Zutaten mit der Creme bedeckt sind.
  6. Die Granolamasse auf das Backblech verteilen und mit dem Teigschaber andrücken.
  7. Für 10 Minuten  backen, kurz rausholen, grob wenden und wieder andrücken. Schließlich noch 5-10 goldbraun backen.
  8. Nach dem Rausholen 10 Minuten abkühlen lassen, vorsichtig separieren und die Canberrys gleichmäßig verteilen.
  9. Erst nach vollständigem Abkühlen in ein verschließbares Glas umfüllen.

Viel Spaß beim Knuspern!

Du hast ja Nerven!

Wer wünscht sich keine guten Nerven? Das Rezept für diese Nervenkekse soll auf Hildegard von Bingen zurückgehen. Und von wem hat sie es kennen gelernt? Ich habe es jedenfalls vor einigen Jahren von Dagmar erhalten, die mir am Ende eines Jahres diese köstlichen Kekse mitbrachte. Das tat meinen Nerven gut. Und die enthaltenden Gewürze sind ein Geschenk der Natur.

Wer Gewürze mag, wird auch den Duft dieser Kekse mögen: Muskat wird im Ayurveda zur Beruhigung des Vata angewandt, es wirkt schmerzstillend und krampflösend, beruhigt die Nerven, fördert den Schlaf, wirkt gegen Durchfall, stärkt die Verdauungskraft und ist aphrodisierend. Eine Überdosierung sollte jedoch wegen der potenziell toxischen Nebenwirkungen vermieden werden. Es wird daher über einen kurzen Zeitraum jeweils nur eine kleine Prise eingenommen, die für eine gute Wirkung völlig ausreicht.

Die Zimtrinde beruhigt und stärkt gemäß dem traditionellen Verständnis des Ayurveda das Herz (Sadhaka), erwärmt die Nieren, regt den Kreislauf und die Durchblutung an und verbessert Agni, das Stoffwechsel- und Verdauungsfeuer. Zimt ist von sattvischer Natur. Es beruhigt Vata (erwärmend, schmerzlindernd, spasmolytisch) und baut Kapha ab (stoffwechselanregend, schleimlösend). Innerlich eingenommen wirkt das Rindenpulver magenstärkend und krampflösend, appetitanregend, karminativ, entzündungs- und durchfallhemmend und beseitigt Ama (Verdauungstoxine). Ich werde die duftenden Zimtbäume in den Western Ghats auf meinen Reisen durch Südindien nicht so schnell vergessen.

Die bitter-scharfen Blütenknospen der Gewürznelken entfachen das Verdauungsfeuer (Agni) und »verbrennen« Verdauungstoxine (amapachana). Gleichzeitig klären sie die Körperkanäle (Srotas) und beseitigen überschüssiges Kapha (Schleim). Nelken wirken verdauungsfördend, blähungswidrig, krampflösend, hustenstillend und noch so vieles mehr.

Die drei genannten Gewürze sind allerdings für Schwangere und Kleinkinder – vor allem in höherer Dosierung – nicht geeignet.

Zutaten für die Nervenkekse

500 g Dinkelmehl

250 g Butter

150 g Zucker (am besten Rohrohrzucker)

2 Eier

1 TL Muskatpulver

2 TL Zimtpulver

1 TL Nelkenpulver

1 Prise Salz

Anleitung

Füge die oben genannten Zutaten zusammen und knete alles gut durch. Dann lass den Teig im Kühlschrank mindestens eine Stunde ruhen (oder noch besser: über Nacht). Forme Rollen aus dem Teig und schneide daraus Plätzchen ab, die du auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legst. Lasse die Plätzchen für ca. 15 – 20 min. bei 180 Grad im Ofen backen (je nach gewünschtem Bräunungsgrad). Nachdem die Plätzchen abkühlt sind, kannst du sie in einer Blechdose schichten. Aber nicht alle auf einmal essen, siehe oben!

Wir wünschen gute Nerven & einen guten Appetit!

Kürbissuppe – einfach und schnell ayurvedisch zubereitet

Zutaten für 4 – 5 Pers.:
? 1 kg Bio-Hokkaidokürbis, gewaschen, entkernt und in Stücke geschnitten
? 2 mittelgroße Kartoffeln, geschält und in Stücke geschnitten
? 1 Handvoll Erbsen (optional), sieht schön aus
? 1 TL frischer Ingwer, klein gehackt
? 1/2 TL Kurkumapulver
? 1 TL Kreuzkümmelsamen
? 1 TL Senfsamen
? 1-2 El Ghee (oder Kokosöl für die vegane Variation)
? Zwiebel, Knoblauch, Hafermilch oder Kokosmilch, Zitronensaft und Salz nach Geschmack
? Koriander, Petersilie oder Basilikum zur Dekoration

Zubereitung:

  • in einem mittleren Topf das Ghee (Kokosöl) erhitzen und die Gewürze anrösten.
  • Kürbis und Kartoffeln dazu geben. Etwas Wasser dazu tun.
  • Erbsen (optional), Hafermilch und Kokosmilch nach Geschmack dazu geben, so dass es cremig/flüssig wird.
  • Ca. 15 – 20 Minuten kochen lassen, bis die Zutaten weich werden.
  • Warm und zum Beispiel mit Reis servieren und auf Wunsch mit Koriander, Petersilie oder Basilikum dekorieren.

Genießen ?!

Wirkung:
? vata und pitta reduzierend
? Warmes, suppiges Essen ist besonders in der windigen Herbstzeit wichtig.
? gute Laune durch die prachtvolle Farbe

Uppumavu (Upama) – warmes, würziges, südindisches Frühstück

Ein warmes Frühstück wird im Ayurveda für Vata- und Kapha-Konstitutionen und Störungen empfohlen. Besonders bei allen Arten von Schleimerkrankungen und niedrigem Verdauungsfeuer sollte morgens der scharfe, bitterere oder herbe Geschmack bevorzugt und insbesondere süßer Geschmack vermieden werden. Bei Uppumavu handelt es sich um ein gut verdauliches und sehr leckeres Frühstück, das die Mühe der Zubereitung lohnt.

Für 2 Portionen:

  • 2 Tassen Weizen- oder Dinkelgries
  • 4 Tassen kochendes Wasser mit 1 TL Salz
  • 1 kleingeschnittene Zwiebel
  • 2 kleingeschnittene, grüne Chillis
  • 1 Apfel, kleingeschnitten (oder anderes, geeignetes Obst)
  • 1 kleines Stück Ingwer (kleingeschnitten)
  • 1 TL schwarze Senfsamen
  • 10 Curryblätter
  • 2 EL Ghee
  • einige Cashewkerne (oder Mandeln)

Zubereitung:

Das Ghee in einer tiefen Pfanne erhitzen, die Cashewkerne darin anrösten und sie danach zur Seite stellen. Jetzt die Senfsamen, Curryblätter und die ganzen kleingeschnittenen Zutaten mild in der Pfanne anbraten. Dann den Gries hinzufügen und bei niedriger Hitze einige Minuten anrösten, bis er trocken aussieht. Die Hitze reduzieren und das kochende Wasser hinzufügen. Gut durchrühren, wieder erhitzen und noch ca. 5 min. köcheln lassen. Mit den angebratenen Cashews warm servieren. Mit Koriandergrün dekorieren.

Guten Appetit!

Avocado-Schokocreme

Dieses Mousse ist einfach herzustellen, schmeckt sehr lecker, ist gesund und zudem noch basisch in der Verdauung. Da hochwertige Zutaten eingesetzt werden, ist es etwas für spezielle Anlässe: Festtage, Geburtstage und Feiern. Frage deine Gäste, welch gesunde Zutat wohl in dieser samtigen Creme steckt. Wetten, dass es niemand errät?

Für 2 Portionen:

1 EL Kokosöl

1 Avocado

1 TL Wasser

2 gehäufte EL rohes Kakaopulver

2 EL Agavensirup oder Honig oder mehr, je nach Geschmack

Himbeeren, Brombeeren oder Heidelbeeren für die Dekoration

Zubereitung:

Bringe das Kokosöl in einem heißen Wasserbad zum Schmelzen und püriere das Kokosöl anschließend zusammen mit dem Avocadofleisch und dem Wasser sehr fein, so dass eine gleichmäßige Konsistenz entsteht. Füge das Kakaopulver und den Agavensirup (oder ein anderes Süßungsmittel) hinzu und püriere erneut. Schmecke die Creme ab und füge ggfs. mehr Agavensirup hinzu.

Portioniere die Mousse in Schälchen und stelle sie für mindestens eine Stunde kalt.

Vor dem Servieren mit Himbeeren, Brombeeren oder Heidelbeeren dekorieren.

Guten Appetit!